ENTRE ALSACE ET VOSGES

 

Reisen im Rhythmus der Pferde  - eine Entdeckungsreise zwischen zwei Departements in Frankreich - Haut-Rhin (Oberelsass) und Vosges. Diese Gegend ist bekannt für seine raue Natur - sie erinnert mich immer wieder an meinem Heimatland Schottland. Mächtige Wälder, schöne Aussichten, karge Granitsteinfelsen, Heidekraut und wahnsinnige Aussichten. Über 5 Tage entdecken wir hier die Gegend. Dabei reiten wir ca. 135 Kilometer und über 5000 Höhenmeter. Die Strecke ist überwiegend auf über 800m, teilweise klettern wir, wenn das Wetter es zulässt, auf 1300m. Dieser Ritt ist ausschließlich für gute Reiter mit einer entsprechend gute körperliche Kondition gedacht. Wir haben ein Trossfahrzeug für unser Gepäck, unsere Quartiere sind hübsche Wanderreitstationen. Der Ritt ist mit Vollpension, allerdings sind alkoholische Getränke nicht im Preis inbegriffen (eine kleine Kasse wird zu diesem Zweck bereitgestellt).

 

Ankunft am Vorabend

Die Station in Orbey bietet wunderschöne Aussichten über das Tal von Kaysersberg, und unsere erste Station für den nächsten Tag ist fast in Sichtweite. Unsere Gastgeberin Christine ist bekannt für ihre gute Küche. Am ersten Abend lernen wir uns alle gegenseitig kennen, und auch unsere Pferde - unsere treue Weggefährten für die folgende Tage.

 

Tag 1: Orbey - Aubure

Obwohl man Aubure fast von der Station in Orbey sehen kann, müssen wir wegen der bergigen Landschaft über mehrere Bergpässe reiten. Kurz nach dem Abritt in Orbey kommen wir an zwei wunderschönen Bergseen vorbei - Lac Noir und Lac Blanc. Nach dem ersten Bergpass Col de Calvaire führt unser Weg auf einem schmalen Pfad zum nächsten Bergpass, Col du Louschbach. Hier genießen wir wunderschöne Aussichten über das Gelände. Der Weg führt weiter entlang der ehemaligen Deutsch-Französischen Grenze zum nächsten Bergpass - Col du Bonhomme, wo unser Trossfahrzeug mit einem Picknick zum Mittagessen wartet. Nach dem Mittagessen reiten wir zum nächsten Bergpass, Col des Bagenelles, und die vogesentypische Wege laden zu netten Galoppaden ein. Kurz vor Aubure stoßen wir auf ein Denkmal zum ersten Weltkrieg, und von hier aus können wir unsere Quartier in Orbey erspähen. In Aubure angekommen verbringen unsere Pferde eine erholsame Nacht auf der Weide, und wir genießen ein leckeres Essen im Reiterstübchen. (ca. 32 km, Reitzeit ca. 6 Stunden, 1180 Höhenmeter).

 

Tag 2: Aubure - Le Climont

Am zweiten Tag führt unser Weg über die Stadt St. Marie aux Mines. Hier wurde schon vor vielen hundert Jahren Silber abgebaut, die Überreste der Bergwerke sind noch im Wald zu sehen. Die Wege bieten wunderschöne Aussichten über das umliegende Gelände. Unsere Mittagspause nehmen wir auf einer Anhöhe über St. Marie aux Mines ein. Der weitere Weg führt entlang des Kammes, durch mächtigen Wäldern. Unsere Quartier für die heutige Nacht liegt am Füße des Berges Climont. (ca. 25km, Reitzeit ca. 6 Stunden, 1080 Höhenmeter).

 

Tag 3: Le Climont - La Grande Fosse

Der Berg "Le Climont" ist bekannt aus zauberhafter Berg. Dieser mächtiger Buntsandsteinblock sitzt auf dem Grundgestein aus Granit und mehre Quellen entspringen von Le Climont. Auch das teils sumpfige Gelände auf den Anhöhen dieses Berges ist bemerkenswert. Unser Zeil für heute wäre zwar in 2 Reitstunden zu erreichen, aber wir reiten ja nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel", und nehmen uns die Zeit, die Gegend zu entdecken. Unser Mittagspause nehmen wir auf einer Kunstinstallation oberhalb des Dorfes Ranrupt ein. Der darauf folgende Kreuzweg lädt auch zu einer herrlichen Galoppade ein. Der weitere Weg führt über schmale Pfäde und breitere Wege, über eine Kühwiese, und an einem Wildgehege vorbei. Unsere Quartier ist eine hübsche Wanderreitstation in La Grande Fosse. Unsere Pferde grasen kommen auf einer Koppel direkt vor der Station unter, wir können (wenn das Wetter es zulässt) uns im Jacuzzi entspannen, und mit etwas Glück kommt der Nachbar, ein hervorragender Gitarrist vorbei. (ca. 24km, Reitzeit ca. 5 Stunden, 812 Höhenmeter).

 

Tag 4: La Grande Fosse - Ban de Laveline

Nach einer erholsamen Nacht reiten wir weiter in Richtung Süden. Unser Weg führt am Spitzemberg vorbei, wo wir die Schützengräben des ersten Weltkrieges sehen können. Auch die Aussicht vom Spitzemberg ist wunderschön. Unsere Mittagspause nehmen wir neben einem planschenden Bach ein - hier können die Pferde auch in der Mittagspause etwas Gras mampfen, und wenn das Wetter es zulässt können wir auch eine kleine Siesta einlegen. Die Wege nach der Mittagspause führen wieder durch wunderschöne Wälder, und bald erreichen wir unsere Quartier in Ban de Laveline. Die Pferde kommen auf einer Koppel neben der Station, und wenn das Wetter warm genug ist, können wir auch im Schwimmbad entspannen. (ca. 24km, Reitzeit ca. 5 Stunden, 650 Höhenmeter).

 

Tag 5: Ban de Laveline - Orbey

An diesem letzten Tag des Rittes verlassen wir die Vogesen und kehren ins Elsass zürück. Hier müssen wir noch ein Mal über den Bergkamm mit den Bergpässen Col du Bonhomme et Col du Calvaire. Wenn das Wetter es zulässt können wir nach der Mittagspause auch hoch auf den Gazon du Faing. Dieser Weg oben auf dem Bergkamm ist auf 1300m und nur bei gutem Wetter zu empfehlen. Von dem Bergkamm genießen wir wunderschöne Aussichten über die Heide - teilweise bis nach Nancy und runter bis in die Rheinebene. Auf dem Rückweg sind bei guter Sicht auch die Alpen zu sehen. Die letzte Nacht verbringen wieder in der Station bei Christine. Nach dem Frühstück am nächsten Tag verabschieden wir uns von unseren Pferden und treten den Heimweg an (ca. 35 km, Reitzeit ca. 7 Stunden, 1550 Höhenmeter). 

 

5 Reittage, 6 Übernachtungen.

Preis pro Person EUR 1400
(im Doppelzimmer oder Ferienwohnungen mit Vollpension, außer Getränke)